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BEL – Bolzano – Produciamo etichette da 60 anni

Ratschläge, Informationen und Updates aus der Welt der Etiketten

Je komplexer ein Etikett ist, desto mehr Fachkompetenz erfordert seine Realisierung. Doch manchmal reicht Know-how allein nicht aus, um die richtige Lösung zu finden: Es braucht auch die richtige Portion Problemlösungskompetenz.

Bei BEL arbeiten wir mit Kunden zusammen, deren Produkte einen starken „Shelf Appeal“ benötigen. Was bedeutet das? Die Verpackung muss auf den ersten Blick die Qualität des Produkts vermitteln und dafür sorgen, dass genau dieses Produkt im Regal zwischen vielen anderen ausgewählt wird.

Um maximale Sichtbarkeit zu erzielen und einem Etikett eine hochwertige Anmutung zu verleihen, werden häufig besonders „edle“ Veredelungen eingesetzt, etwa metallische Finishes. Doch was passiert, wenn genau diese Ausführung zu Problemen in der Umsetzung führt? Dann muss eine andere Lösung gefunden werden, die ästhetisch vergleichbar ist. Oder sogar besser.

Die Case Study: eine edle Essigflasche

Die Anfrage dieses Unternehmens betraf ein zweiteiliges Etikett, Vorder- und Rückseite, für eine Essigflasche, die für den Lebensmitteleinzelhandel bestimmt war und folgende Anforderungen erfüllen sollte:

  • Goldene Druckelemente auf beiden Etiketten.
  • Einen Hintergrund, der die goldene Veredelung optimal zur Geltung bringt.
  • Maximale Lesbarkeit der Etiketteninhalte, da es sich um ein Lebensmittel handelte.

Die BEL-Lösung:

Sagen wir es gleich vorweg: Die erste Bemusterung, die wir angefertigt haben, hat den Kunden nicht zufriedengestellt. Das kann aus verschiedenen Gründen passieren. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Bemusterungen genau dafür da sind: um zu prüfen, ob alles den Erwartungen entspricht und ob das Projekt bereit für die Produktion ist.

In diesem Fall haben wir bei der ersten Bemusterung festgestellt, dass die laminierte Goldveredelung, die für die Texte verwendet wurde, nicht korrekt auf dem Papier haftete, das als Obermaterial gewählt worden war.

retro no bel case study (1)

Deshalb mussten wir innerhalb sehr kurzer Zeit eine Alternative finden, um die mit dem Kunden vereinbarten Fristen einzuhalten:

  • Zunächst haben wir den Einsatz eines metallisierten Papiers vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde jedoch nicht angenommen, da der Einzelhandelspartner, der für den Vertrieb des Produkts zuständig sein sollte, dieses spezifische Papier nicht unter seinen freigegebenen Materialien führte.
  • Daraufhin haben wir ein zweites Papier ausgewählt, diesmal ein halbglänzend gestrichenes Papier, das eine brillante Farbwiedergabe und eine hohe Definition der Textinhalte gewährleistet.
  • Wir haben einen Primer auf das Papier aufgetragen. Dadurch konnte die Goldlaminierung perfekt haften, während die Lesbarkeit des Textes erhalten blieb und die laminierte Goldveredelung optimal zur Geltung kam.
  • Wir haben die Etiketten innerhalb der vereinbarten Fristen produziert, gedruckt und geliefert.

Die Etiketten wurden innerhalb der mit dem Kunden vereinbarten Fristen produziert und geliefert, sowohl dank seines präzisen Feedbacks als auch dank unserer Fähigkeit, uns anzupassen und Probleme zu lösen. Genau zu wissen, was nicht funktioniert und welche Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen, ermöglicht es uns, noch schneller zu einer Lösung zu gelangen.

retro sì bel case study

Auch wenn ein Etikettierungsprojekt zunächst nicht freigegeben wird, ist es mit dem Feedback des Kunden und der Fachkompetenz des BEL-Teams möglich, innerhalb kurzer Zeit eine Lösung zu finden, eine zweite Bemusterung anzufertigen und anschließend mit dem finalen Druck und der Applikation der Etiketten fortzufahren.

Um allen unseren Kunden zu garantieren, dass sie stets ein Etikett erhalten, das zu 100% ihren Anforderungen entspricht, haben wir bei BEL einen exklusiven Entwicklungs- und Produktionsprozess ausgearbeitet. Er heißt Easy LaBEL System und umfasst immer:

  •  Beratung und technische Unterstützung
  •  Auswahl und Prüfung der Materialien
  •  Flexibilität und maximale Individualisierung
  •  Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse
  •  Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten

Wenn Sie einen Bereich nennen müssten, der ein Etikett besonders stark beansprucht, würden Sie wahrscheinlich sofort an die extreme Kälte eines Tiefkühlprodukts oder an die Hitze einer Pasteurisierungslinie denken. Das heimische Badezimmer wirkt im Vergleich dazu wie eine ruhige Umgebung. Dabei verbergen Etiketten für Kosmetik und Körperpflege jedoch eine Komplexität, an die man oft nicht denkt: Sie müssen sehr spezifische Vorschriften erfüllen und zugleich Herausforderungen standhalten, die mit dem direkten Kontakt mit dem Produkt, der dauerhaften Lagerung in warmen und feuchten Umgebungen sowie den immer anspruchsvolleren ästhetischen Erwartungen der Verbraucher verbunden sind.

Zunächst die Vorschriften

Die Vorschriften zur Kennzeichnung kosmetischer Produkte in Europa richten sich nach der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009, die in Artikel 19 festlegt, welche Angaben verpflichtend auf der Verpackung erscheinen müssen: die Verantwortliche Person, die Liste der Inhaltsstoffe im INCI-Format, die Chargennummer, die Mindesthaltbarkeit und, wenn diese mehr als 30 Monate beträgt, das PAO-Symbol, also das Symbol des geöffneten Tiegels mit der Anzahl der Monate, in denen das Produkt nach dem Öffnen verwendet werden kann.

Hinzu kommt die Verordnung (EU) Nr. 655/2013, die die Kriterien zur Begründung von Werbeaussagen über Produkte festlegt: Ein Claim wie „hypoallergen“ oder „dermatologisch getestet“ ist niemals eine freie Marketingentscheidung, sondern muss durch überprüfbare Nachweise gestützt sein. Schon ein einziges fehlendes oder nicht konformes Element reicht aus, damit das gesamte Etikett nicht mehr den Vorschriften entspricht.

All diese Elemente müssen daher vom herstellenden Unternehmen geprüft und freigegeben werden. Aufgabe der Etikettendruckerei ist es, ein Etikett zu entwickeln, das diese Informationen enthält und zugleich lesbar, beständig und sicher ist. Die Auswahl der Materialien und der einzusetzenden Drucklösungen erfordert eine fundierte Fachkompetenz.

Die komplexesten Herausforderungen

Im Unterschied zu anderen Produktkategorien steht das Etikett eines Kosmetikprodukts täglich in Kontakt mit dem, worauf es angebracht ist: Cremes, Ölen, Gelen, alkoholbasierten Produkten, Tensiden … Häufig handelt es sich dabei um besondere Formulierungen, zum Teil ölhaltig, die mit dem Obermaterial oder auch mit dem Klebstoff interagieren können. Tatsächlich besteht die Möglichkeit, dass bestimmte kosmetische Bestandteile beispielsweise auf manche Druckfarben eine lösende Wirkung haben. Und da es im normalen Gebrauch vorkommen kann, dass das Produkt selbst auf die Oberfläche der Verpackung tropft oder dort zurückbleibt, braucht es ein Obermaterial und einen Klebstoff, die darauf ausgelegt sind, wiederholtem chemischem Kontakt standzuhalten, nicht nur allgemeiner Feuchtigkeit.

Shampoo, Duschgel und Flüssigseifen befinden sich tatsächlich in einem Umfeld mit hoher und wiederkehrender Feuchtigkeit, zwischen Duschdampf und direktem Kontakt mit Wasser am Waschbecken. Die Herausforderung erinnert an ein Thema, über das wir bereits in einem aktuellen Beitrag gesprochen haben: Etiketten, die Kondenswasser und Kälte standhalten müssen. Hier sind die Bedingungen jedoch genau umgekehrt. Der Gegenspieler ist nicht trockene Kälte, sondern feuchte Wärme, der das Etikett Tag für Tag ausgesetzt ist.

Im Laufe der Zeit, wenn das Etikett bereits appliziert ist, können verschiedene Probleme auftreten, die oft besonders tückisch sind, weil sie sich schrittweise zeigen. Dazu gehört zum Beispiel die Kantenablösung, auch Edge Lifting genannt: Schon eine minimale Dimensionsveränderung des Materials, verursacht durch wiederholte Wärme- und Feuchtigkeitszyklen, kann dazu führen, dass sich die Ränder des Etiketts anheben. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, denn abstehende Kanten begünstigen das Eindringen weiterer Feuchtigkeit. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der zur vollständigen Ablösung führen kann. Hinzu kommen kann die Klebstoffmigration über die Etikettenränder hinaus, die beim Entfernen klebrige Rückstände hinterlässt, ebenso wie die Vergilbung und Versprödung des Materials mit der Bildung feiner oberflächlicher Mikrorisse, insbesondere wenn sich feuchte Wärme mit Phasen trockener Hitze abwechselt. Oder auch das Verblassen des Druckbilds, bei dem Texte, Barcodes und Logos mit der Zeit an Schärfe verlieren und dadurch die Lesbarkeit der Pflichtangaben beeinträchtigt wird.

Doch damit nicht genug: Auf nicht speziell behandelten papierbasierten Materialien kann sich bei anhaltender Feuchtigkeit Oberflächenschimmel bilden. Deshalb gibt es spezielle „Anti-Schimmel“-Materialien für Produkte, die für dauerhaft feuchte Umgebungen bestimmt sind.

Ästhetik spielt eine zentrale Rolle

Auch gestalterisch folgen Etiketten im Beauty-Bereich oft sehr klaren Codes. Einer der stärksten Trends bleibt der Minimalismus: dezente Farbwelten, klare Linien und eine reduzierte Etikettengestaltung vermitteln Professionalität und wirken zugleich Instagram-tauglich. Häufig wird dieser Ansatz mit einem No-Label-Look kombiniert.

Daneben hat sich auch eine pharmazeutisch inspirierte Ästhetik etabliert. Sie gilt mittlerweile als echter Evergreen und greift bewusst Elemente klassischer Arzneimitteletiketten auf: symmetrische Rasterlayouts, traditionelle Serifenschriften und haptische Veredelungen wie Prägungen. Ziel ist es, Präzision, nahezu klinische Sorgfalt in der Produktformulierung und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu vermitteln.

Am anderen Ende des Spektrums stehen haptischere und expressivere Gestaltungslösungen: organische Texturen, Soft-Touch-Effekte, naturpapierähnliche Oberflächen sowie bewusst unregelmäßige oder asymmetrische Details, die eine handwerkliche Anmutung erzeugen. So kann das Etikett selbst zum Träger einer Geschichte werden. Ergänzt werden diese visuellen Trends zunehmend durch digitale Elemente, die direkt ins Design integriert sind, etwa QR-Codes oder NFC-Tags. Sie führen zu Tutorials, Informationen über Inhaltsstoffe oder zur Echtheitsprüfung des Produkts. All das muss gelingen, ohne die Gestaltung zu überladen, denn am Regal muss das Etikett weiterhin attraktiv bleiben.

Im Bereich Hygiene und Kosmetik liegt die Schwierigkeit bei der Entwicklung des richtigen Etiketts zusammengefasst nicht in einer einzelnen extremen Bedingung, der es standhalten muss. Sie liegt vielmehr im Zusammenspiel von Vorschriften, Produktchemie und Ästhetik: drei Anforderungen, die auf derselben Oberfläche zusammenkommen müssen, oft auf nur wenigen Quadratzentimetern. Alle rechtlichen und technischen Vorgaben zu kennen, ermöglicht es, die am besten geeigneten Materialien auszuwählen und alle unverzichtbaren Informationen korrekt zu integrieren. Und wer über breite, vielseitige Erfahrung in der Herstellung von Etiketten für Produkte des modernen Handels verfügt, kann auch in ästhetischer Hinsicht die richtigen Empfehlungen geben.

Bei BEL können wir Ihnen genau das garantieren. Dank unseres exklusiven Entwicklungs- und Produktionsprozesses Easy LaBEL System garantieren wir Ihnen konforme und funktionale Etiketten für all Ihre Anforderungen, auch für Verpackungen von Produkten aus Hygiene und Körperpflege.

Mit dem Easy LaBEL System haben Sie immer:

  • Beratung und technische Unterstützung
  • Auswahl und Prüfung der Materialien
  • Flexibilität und maximale Individualisierung
  • Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse
  • Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten

Ein Frischeprodukt aus dem Obst- und Gemüsesegment zu etikettieren, kann auf den ersten Blick einfach erscheinen. Tatsächlich erfordert jedes Etikett für Frischeprodukte eine Reihe technischer Entscheidungen, die Erfahrung, Fachwissen, Sorgfalt und einen maßgeschneiderten Ansatz voraussetzen. Auch wenn das Produkt eine nicht essbare Schale hat, müssen verschiedene Variablen berücksichtigt werden, sobald das Etikett direkt auf dem Produkt angebracht wird. Dieselbe Sorgfalt ist auch bei der Entwicklung eines Etiketts für Verpackungen erforderlich, die Obst enthalten.

Genau das haben wir bei einem vor Kurzem realisierten Projekte umgesetzt: für La Diamantina, ein Unternehmen mit Sitz in Ferrara, das unter dem Namen Cuoredolce eine Premium-Produktlinie führt. Dazu gehören auch Wassermelonen und Melonen, die im Ganzen oder in Scheiben bzw. Würfel geschnitten in Ready-to-eat-Verpackungen verkauft werden.

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Für diese Produktlinie haben wir zwei Etikettenfamilien mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften entwickelt, die auf klar voneinander getrennte Applikationsanforderungen ausgelegt sind.

Die Herausforderung: zwei Anwendungen, zwei Lösungen

Die erste Etikettenfamilie, die wir für Cuoredolce entwickelt haben, ist für die Anwendung auf Verpackungen bestimmt. Es handelt sich um Etiketten aus transparentem Polypropylen (PP) mit permanentem Klebstoff für Kunststofffolien, erhältlich sowohl in rechteckiger als auch in gestanzter Ausführung, die deutlich anspruchsvoller in der Herstellung ist. Transparentes PP ist eine gezielte Wahl: Es ermöglicht eine hochwertige grafische Wiedergabe, während das Produkt sichtbar bleibt, und gewährleistet gleichzeitig die notwendige Beständigkeit gegenüber den typischen Bedingungen der Frische-Distribution, einschließlich Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen.

melone a cubetti

Die zweite Etikettenfamilie wurde dagegen für die direkte Applikation auf dem Produkt entwickelt, also auf die Melonenschale. Hier werden die Herausforderungen vielfältiger. Zunächst ist die Oberfläche einer Melone nie gleichmäßig: Sie ist unregelmäßig, kann feucht sein und das Etikett muss darauf über den gesamten Lebenszyklus des Produkts im Handel sicher haften, häufig unter gekühlten Lagerbedingungen. Und da das Etikett in direkten Kontakt mit der Frucht kommt, muss es die einschlägigen Vorschriften erfüllen, um einen sicheren Verzehr zu gewährleisten.

zucca allo iodio

Um diese Herausforderung zu meistern, haben wir ein Etikett mit einer Kombination aus Materialien und technischen Komponenten entwickelt, die speziell für den direkten Kontakt mit der Fruchtoberfläche ausgelegt sind. Es umfasst:

  • ein Obermaterial aus sehr glänzendem gestrichenem Papier, das eine brillante Farbwiedergabe und eine hohe Lesbarkeit gewährleistet;
  • eine funktionale Aluminiumbarriere, die verhindert, dass nicht für den Lebensmittelkontakt geeignete Stoffe, wie etwa Druckfarben, auf die Fruchtschale übergehen. Gleichzeitig verhindert sie, dass der Klebstoff in das Papier migriert und es beeinträchtigt;
  • ein permanenter Hotmelt-Klebstoff mit erhöhter Auftragsmenge, der so formuliert ist, dass er eine feste und stabile Haftung auf der unregelmäßigen und natürlich feuchten Oberfläche der Melonenschale gewährleistet, ohne Rückstände zu hinterlassen oder die Integrität der Frucht zu beeinträchtigen.

Zwei technisch sehr unterschiedliche Etiketten, die präzise auf zwei verschiedene Einsatzarten abgestimmt sind. Denn ein universelles Etikett für den Frischebereich gibt es nicht: Jedes Produkt, jede Oberfläche und jede Lagerbedingung erfordern eine spezifische Bewertung, um die jeweils am besten geeignete Lösung zu finden.

cuore dolce bel

Möchten Sie mit uns über Ihr Projekt sprechen?

Mit unserem exklusiven Entwicklungs- und Produktionsprozess Easy LaBEL System sind wir sicher, das perfekte Etikett für Ihre Anforderungen zu entwickeln und Ihnen stets maßgeschneiderte, sichere, widerstandsfähige und zuverlässige Etiketten zu garantieren.

Das Easy LaBEL System umfasst für Sie immer:

  • Beratung und technische Unterstützung;
  • Auswahl und Prüfung der Materialien;
  • Flexibilität und maximale Individualisierung;
  • Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse;
  • Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten.

Sie haben Ihr gekühltes oder tiefgekühltes Produkt gerade verpackt, das Etikett scheint perfekt angebracht zu sein. Also alles in Ordnung? Leider nicht. Nach einigen Stunden hebt sich das Etikett an den Rändern, rollt sich auf oder löst sich vollständig ab.

Das ist ein Szenario, das viele Lebensmittelhersteller gut kennen und das häufig auf einen Etikettenfehler oder eine unzureichende Lieferung zurückgeführt wird. In Wirklichkeit hat das Problem in den meisten Fällen eine andere Ursache: Es ist physikalischer Natur und entsteht durch die Bedingungen, unter denen die Etikettierung erfolgt.

Wenn ein Produkt aus dem Kühlraum oder aus dem Tiefkühlbereich kommt, ist seine Oberfläche deutlich kälter als die umgebende Luft. In diesem Moment treten zwei Phänomene auf, nämlich Kondenswasserbildung und Temperaturschock, die die Leistung des Klebstoffs erheblich beeinträchtigen können. Wer versteht, wie diese Phänomene wirken, kann das Problem vermeiden und geeignete Materialien für Ihre Etiketten auswählen.

Die Entscheidung, ein Etikett vor oder nach dem Einfrieren des Produkts anzubringen, ist der zentrale Ausgangspunkt für seine Entwicklung. Die Materialauswahl verändert sich dadurch erheblich: Für die Haftung auf einer vereisten Oberfläche können nicht dieselben Klebstoffe verwendet werden wie bei Raumtemperatur.

Was passiert, wenn Sie ein kaltes Produkt etikettieren?

Warme Luft kühlt beim Kontakt mit der kalten Verpackungsoberfläche bis zum Taupunkt ab. Das ist die Temperatur, bei der der in der Luft enthaltene Wasserdampf direkt auf der Oberfläche kondensiert. Das Ergebnis ist eine dünne Feuchtigkeitsschicht, die sogar mit bloßem Auge unsichtbar sein kann und sich zwischen Klebstoff und Verpackung legt. Dadurch wird eine stabile und dauerhafte Haftung verhindert.

Dieses Phänomen ist besonders ausgeprägt auf glatten, nicht porösen Oberflächen wie Metall, Glas und Kunststoff, die im industriellen Lebensmittelpackaging besonders verbreitet sind.

Das Problem im Tiefkühlbereich unterscheidet sich vom Problem im Kühlschrank. Nicht alle Kühlumgebungen weisen dieselben kritischen Bedingungen auf, und diese Unterschiede zu erkennen, ist entscheidend, um die richtige Lösung auszuwählen.

Im Kühlschrank ist die Hauptursache für eine vorzeitige Beeinträchtigung Kondenswasser infolge von Temperaturschwankungen. Es befeuchtet Papieretiketten, kann Druckfarben anlösen und ungeeignete Klebstoffe schwächen. Im Tiefkühlbereich müssen Etikett und Klebstoff neben Feuchtigkeit noch einer zweiten Belastung standhalten: mechanischem Stress. Temperaturschwankungen führen in den Materialien zu wiederholten Kontraktions– und Ausdehnungsbewegungen, die im Laufe der Zeit die Haftung des Etiketts auf der Verpackung schwächen. Einige Klebstoffe neigen bei sehr niedrigen Temperaturen außerdem dazu, zu verhärten: Sie verlieren ihre natürliche Elastizität, werden steif und spröde und erfüllen ihre Funktion nach und nach nicht mehr.

Hinzu kommt, dass die Verpackung nur selten unter stabilen Bedingungen bleibt: Jedes Mal, wenn sie Bereiche mit unterschiedlichen Temperaturen durchläuft, vom Verlassen des Kühlraums bis zum Etikettierband, vom Lager bis zur Kühltheke im Verkaufsraum, entstehen zusätzliche mechanische Belastungen, die das Etikett aufnehmen können muss.

Angesichts dieser Phänomene besteht die richtige Antwort nicht darin, allgemein nach dem „widerstandsfähigsten Etikett“ zu suchen. Entscheidend ist vielmehr, den Produktionsprozess sorgfältig zu analysieren, denn die beteiligten Variablen verändern alles.

Wichtig ist zu wissen, ob das Produkt vor oder nach der Kühlung etikettiert wird, ob die Oberfläche zum Zeitpunkt der Applikation trocken oder feucht ist und welche Art von Oberfläche etikettiert wird. Zu diesen wesentlichen Informationen kommen weitere Überlegungen zur vorgesehenen Haltbarkeitsdauer und zur Anzahl der Gefrier- und Auftauphasen hinzu, die das Produkt während seines Lebenszyklus im Handel durchläuft. Genau diese Details bestimmen maßgeblich, welche Kombination aus Material und Klebstoff für Ihre Etiketten wirklich geeignet ist.

Materialien, die wirklich standhalten

Beim Obermaterial ist die zuverlässigste Wahl ein synthetisches Material wie Polypropylen oder Polyethylen, da diese Materialien gegen Feuchtigkeit, Kondenswasser, extreme Kälte, Reißen und Abrieb beständig sind. Wer aus ästhetischen Gründen oder aus Gründen der Produktpositionierung Papier bevorzugt, muss nicht zwangsläufig darauf verzichten: Gestrichenes Papier hält Feuchtigkeit deutlich besser stand als einfaches ungestrichenes und ungeschütztes Papier. Seine Eignung muss jedoch immer in Abhängigkeit von den spezifischen Lagerbedingungen und der Haltbarkeit des Produkts bewertet werden. Geschütztes Thermopapier eignet sich für Produkte, die häufigen Temperaturwechseln ausgesetzt sind, beispielsweise gekühlte Produkte, die mehrmals entnommen und wieder eingelagert werden.

Bei den Klebstoffen bieten kautschukbasierte oder Hotmelt-Formulierungen gute Hafteigenschaften auf nahezu allen Oberflächen wie Karton, Kunststoff und Glas. Außerdem verfügen sie über eine hohe Anfangshaftung, enthalten keine Lösungsmittel und kristallisieren bei niedrigen Temperaturen.

Acrylatklebstoffe sind gegenüber Temperaturschwankungen stabiler als kautschukbasierte Klebstoffe und behalten ihre Eigenschaften über einen breiteren Temperaturbereich hinweg bei. Sie sind eine sehr gute Wahl für Anwendungen, die langfristige Beständigkeit und Stabilität in Umgebungen mit Temperaturschwankungen erfordern.

Klebstoffe, die für die Haftung auf kalten oder feuchten Oberflächen formuliert sind, können ihre Haftung auch bei extremen Temperaturen beibehalten, zum Beispiel bei -20 °C, -50 °C oder bis zu -100 °C bei kryogenen Anwendungen. Es gibt tatsächlich Lösungen, die auch auf Oberflächen mit sehr niedrigen Temperaturen haften. Wenn Sie das Etikett dagegen bei Raumtemperatur anbringen möchten, können weniger spezialisierte Klebstoffe verwendet werden. Entscheidend ist jedoch, dem Klebstoff ausreichend Zeit zu geben, um seine Haftung aufzubauen, bevor die Verpackung in den Tiefkühlbereich kommt.

Die Wahl der spezifischen Klebstoffformulierung hängt immer von den Applikationsbedingungen ab: Ein Klebstoff, der für trockene Oberflächen bei Raumtemperatur entwickelt wurde, bietet nicht dieselben Sicherheiten auf einer Verpackung, die gerade aus dem Tiefkühlbereich kommt.

Welche Materialien sollten Sie also wählen, wenn Ihre Etiketten für die Lagerung im Kühlschrank oder im Tiefkühlbereich geeignet sein müssen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Entscheidend ist die Beratung durch eine kompetente Etikettendruckerei, die Ihre Anwendung genau analysiert und Ihnen eine widerstandsfähige, lebensmittelsichere Lösung empfiehlt.

Warum die Prüfung unter realen Bedingungen unverzichtbar ist

Die physikalischen Phänomene und die verfügbaren Materialien zu kennen, ist notwendig, reicht aber nicht aus, um sicherzustellen, dass ein Etikett wirklich funktional ist. Jede Produktionslinie hat ihre eigenen Variablen. Dazu können Applikationstemperatur, Umgebungsfeuchtigkeit, Oberflächentyp oder der Rhythmus der Lagerzyklen gehören. Diese Faktoren kombinieren sich in jedem industriellen Umfeld auf eine eigene Weise.

Deshalb beschränken wir uns bei BEL nicht darauf, ein „Standardmaterial“ für Ihre Etiketten einzusetzen. Wir begleiten Hersteller mit gezielten Bemusterungen und spezifischen Tests unter realen Einsatzbedingungen, um die Lösung zu validieren, bevor sie in die Produktion geht. Denn ein Etikett, das sich ablöst, ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Es ist ein Produkt, das im Regal und im Kühlschrank an Wiedererkennbarkeit verliert und in kritischeren Fällen eine Verpackung, die nicht verkauft werden kann oder ohnehin nicht gekauft wird.

Die Materialien, die wir Ihnen vorschlagen, werden alle unter Einhaltung der geltenden Vorschriften ausgewählt und produziert. Nach der Produktion folgt eine gründliche Testphase der Prototypen. Erst wenn diese Phase erfolgreich abgeschlossen ist, ist Ihr Etikett bereit, sicher appliziert zu werden.

Dank unseres exklusiven Entwicklungs- und Produktionsprozesses Easy LaBEL System garantieren wir Ihnen funktionale Etiketten für all Ihre Anforderungen. Mit dem Easy LaBEL System haben Sie immer:

  • Beratung und technische Unterstützung
  • Auswahl und Prüfung der Materialien
  • Flexibilität und maximale Individualisierung
  • Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse
  • Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten

Ein Unternehmen, das Sportartikel vertreibt, muss nicht nur Bekleidung und Zubehör auswählen und versenden, sondern in vielen Fällen auch die Integrität seiner Produkte entlang der gesamten Lieferkette schützen. Genau hier hört das Etikett auf, ein rein dekoratives Element zu sein, und wird zu einem Instrument der Qualitätskontrolle.

Aus diesem Bedarf heraus entstand ein Etikettierungsprojekt, das BEL gemeinsam mit Cisalfa Sport entwickelt hat. Cisalfa Sport ist ein Unternehmen, mit dem wir seit Jahrzehnten bei der Lieferung von Etiketten zusammenarbeiten. Es ist eines der führenden italienischen Unternehmen im Vertrieb von Sportbekleidung sowie Sport- und Freizeitartikeln und betreibt 165 Filialen in ganz Italien. Ein Netzwerk dieser Größenordnung benötigt Etikettenlösungen, die der Komplexität seiner operativen Abläufe gerecht werden.

BEL Case History il sigillo di garanzia cisalfa

Das „Garantiesiegel“ für Cisalfa Sport

Als Antwort auf die Anforderungen von Cisalfa Sport und dank der Zusammenarbeit mit dem Kunden, die für eine präzise und umfassende Analyse der tatsächlichen Bedürfnisse stets von entscheidender Bedeutung ist, haben wir das Etikett „Garantiesiegel“ konzipiert und entwickelt.

Es wurde entwickelt, um eine noch wirksamere Kontrolle möglicher Manipulationen an den Verpackungen von Originalprodukten im Handel zu gewährleisten.

Die BEL-Lösung basiert auf einem hochhaftenden Klebstoff für Karton sowie auf speziellen Sicherheitsstanzungen im Obermaterial, die jeden Öffnungsversuch unmittelbar sichtbar machen.

Kurz gesagt: Dank dieser Lösung lässt sich feststellen, wenn ein Karton an einer Stelle der Lieferkette geöffnet wird, an der dies nicht vorgesehen ist.

Das „Garantiesiegel“ stellt somit einen weiteren wichtigen Schritt zum Schutz der Produktintegrität entlang der gesamten Lieferkette dar.

Dieses spezielle Etikett, das wir für Cisalfa Sport entwickelt haben, ist nicht nur ein Projekt, auf das wir besonders stolz sind. Es zeigt auch, wie wichtig es für uns bei BEL ist, langfristige Beziehungen aufzubauen, die auf Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und Zusammenarbeit basieren.

Möchten Sie mit uns über Ihr Projekt sprechen?

Wir freuen uns darauf, von Ihrem Projekt zu erfahren. Mit unserem Easy LaBEL System, dem exklusiven Entwicklungs- und Produktionsprozess, den wir bei allen Kundenprojekten anwenden, garantieren wir Ihnen jederzeit maßgeschneiderte, leistungsstarke und zuverlässige Etiketten, die exakt auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind.

Das Easy LaBEL System umfasst immer:

  • Beratung und technische Unterstützung
  • Auswahl und Prüfung der Materialien
  • Flexibilität und maximale Individualisierung
  • Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse
  • Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten

Ineffizienzen in der Kühlkette können während Transport und Lagerung zu erheblichen Verlusten führen. Wussten Sie, dass diese in bestimmten Logistikphasen Spitzenwerte von bis zu 20–25 % erreichen können? Das bedeutet, dass große Mengen an Lebensmitteln durch eine fehlerhafte Handhabung verloren gehen können.

Zu diesen Ineffizienzen zählt auch der Einsatz ungeeigneter Etiketten: Lösen sie sich ab oder verlieren sie ihre Funktionalität, werden Produkte unverkäuflich. Es geht also nicht nur um einen defekten Tiefkühler, sondern auch um weniger offensichtliche Faktoren.

Bei Etiketten geht es nämlich nicht nur darum, niedrigen Temperaturen standzuhalten, sondern auch darum, Haftung, Lesbarkeit und Integrität über die Zeit hinweg zu gewährleisten – trotz kontinuierlicher Einwirkung von Feuchtigkeit, Kondenswasser und Temperaturschwankungen. Es liegt auf der Hand, dass ein Standardetikett solche Anforderungen nicht erfüllen kann.

Deshalb erfordert die Entwicklung von Etiketten für Tiefkühlprodukte besondere Aufmerksamkeit: Sie vereint die Anforderungen der Lebensmittelkennzeichnung mit denen von leistungsstarken Etikettenlösungen.

Bei welchen Temperaturen werden Tiefkühlprodukte gelagert?

Wie allgemein bekannt ist, müssen Tiefkühlprodukte bei sehr niedrigen und konstanten Temperaturen gelagert werden. Die europäische Gesetzgebung, beginnend mit der Richtlinie 89/108/EWG, legt entlang der gesamten Kühlkette eine Referenztemperatur von –18 °C oder darunter fest.

Auch die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), die unabhängige wissenschaftliche Bewertungen zu Risiken im Zusammenhang mit Lebensmitteln liefert, bestätigt, dass die Einhaltung dieser Temperaturen entscheidend ist, um Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Etikett von Tiefkühlprodukten nicht nur dauerhaft niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist, sondern auch variablen Bedingungen während des Transports und Handlings, bei denen es zu Temperaturschwankungen im Mikrobereich und zur Bildung von Kondenswasser kommen kann. Auch wenn diese Schwankungen nicht zu stark sein sollten, um die Haltbarkeit der Produkte nicht zu beeinträchtigen, müssen sie dennoch bei der Auswahl des geeigneten Etiketts berücksichtigt werden.

Was passiert, wenn das Etikett nicht geeignet ist?

Wenn Materialien und Klebstoffe nicht für niedrige Temperaturen ausgelegt sind, treten Probleme am Etikett schnell und sichtbar auf.

Zu den häufigsten Problemen zählen das Ablösen des Etiketts, insbesondere auf leicht feuchten Oberflächen, das Aufrollen der Kanten sowie der Verlust der Lesbarkeit. Dadurch werden auch Barcodes und wichtige Informationen beeinträchtigt, was direkte Auswirkungen auf die Rückverfolgbarkeit hat und dazu führen kann, dass das Produkt nicht mehr vermarktbar ist.

Die Applikationstemperatur und die Gebrauchstemperatur haben einen entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Klebstoffen. Ein System, das für Raumtemperatur ausgelegt ist, funktioniert unter Tiefkühlbedingungen möglicherweise nicht zuverlässig. Deshalb ist eine der wichtigsten Variablen in der Projektphase der Zeitpunkt der Etikettierung.

Die Etikettierung vor dem Einfrieren ermöglicht es dem Klebstoff, seine Haftung auf einer trockenen und stabilen Oberfläche optimal zu entwickeln. In den meisten Fällen ist dies die einfachste und zuverlässigste Lösung.

Eine Etikettierung nach dem Einfrieren ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch spezielle Klebstoffe, die auch auf kalten oder leicht vereisten Oberflächen haften. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, zwischen minimaler Applikationstemperatur und Gebrauchstemperatur zu unterscheiden.

Welche Materialien eignen sich für ein Etikett, das im Tiefkühlbereich standhält?

Für Tiefkühlverpackungen werden in der Regel Materialien eingesetzt, die formstabil bleiben, sich also nicht verändern, und eine hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit gewährleisten. Da es sich um Lebensmittelverpackungen handelt, muss außerdem sichergestellt werden, dass die für das Etikett ausgewählten Materialien den geltenden Vorschriften entsprechen und für diesen Einsatzbereich geeignet sind.

Für das Obermaterial gehören Kunststofffolien wie PE und PP häufig zu den bevorzugten Materialien, da sie auch bei niedrigen Temperaturen eine gute Flexibilität behalten und Kondenswasser besser standhalten. Auch Papiere können verwendet werden, benötigen jedoch spezielle Behandlungen und müssen in einer geeigneten Kombination mit dem Klebstoff ausgewählt werden, um Verformungen oder Leistungsverluste zu vermeiden.

Noch entscheidender ist die Auswahl des Klebstoffs: Bei Tiefkühlprodukten werden häufig kautschukbasierte Hotmelt-Formulierungen eingesetzt, die wegen ihrer hohen Anfangshaftung auch auf schwierigen Oberflächen geschätzt werden, allerdings bei Raumtemperatur. Wenn die Etikettierung hingegen auf bereits kalten Produkten oder in Umgebungen unter null Grad erfolgen muss, sind spezielle Tieftemperatur-Klebstoffe erforderlich. Diese sind darauf ausgelegt, auch unter kritischen Bedingungen zuverlässig zu haften und die Haftung langfristig beizubehalten.

Beim Druck gibt es keine eigentlichen „Tiefkühl-Druckfarben“, sondern Drucksysteme, die mehr oder weniger geeignet sind. UV-Technologien gewährleisten eine gute Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Abrieb und Temperaturschwankungen. Wichtig ist jedoch, zu starre Formulierungen oder Lacke zu vermeiden, die durch die Kälte weiter verhärten und spröde werden und dadurch die Lesbarkeit oder Integrität des Etiketts beeinträchtigen könnten.

Die Leistungsfähigkeit des Etiketts hängt nicht von einem einzelnen Element ab, sondern vom Gleichgewicht zwischen Obermaterial, Klebstoff und Drucksystem. Diese müssen als ein kohärentes Gesamtsystem auf den realen Lebenszyklus der Verpackung abgestimmt werden.

Wenn Etiketten auf Tiefkühlprodukten eingesetzt werden, müssen sieunter Bedingungen funktionieren, die jedes einzelne Element auf die Probe stellen. Es reicht nicht aus, dass sie haften: Sie müssen entlang der gesamten Lieferkette stabil und lesbar bleiben und gleichzeitig für den Einsatz im Lebensmittelbereich geeignet sein.

Aus diesem Grund kann die Entwicklung nicht standardisiert erfolgen. Sie muss von einer präzisen Analyse der realen Einsatzbedingungen ausgehen. Nur so lassen sich operative Probleme vermeiden und Kontinuität, Qualität, Rückverfolgbarkeit und damit auch Lebensmittelsicherheit gewährleisten.

Auch für Etiketten im Tiefkühlbereich entwickeln wir bei BEL maßgeschneiderte und sorgfältig getestete Lösungen, die exakt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind. Möglich macht das unser exklusiver Entwicklungs- und Produktionsprozess Easy LaBEL System, mit dem wir sichere und leistungsstarke Etiketten realisieren.

Mit dem Easy LaBEL System garantieren wir Ihnen:

  • Beratung und technische Unterstützung
  • Auswahl und Prüfung der Materialien
  • Flexibilität und maximale Individualisierung
  • Optimierung Ihrer Beschaffungsprozesse
  • Kontroll- und Managementsystem bei Nichtkonformitäten